Reisetipps

Eine Woche auf Aruba + Tipps

 

Aruba, die 365 Tage Sonneninsel. Hier möchte ich gerne darüber berichten was sie so besonders macht und was ich alles erleben durfte.

Dieses Mal ging der Flug nicht von Deutschland aus,  sondern von Brüssel (Zaventem Airport) mit einem Zwischenstopp in der Dominikanischen Republik. Bevor es ins Flugzeug ging gab es nochmal eine Drogenkontrolle im Gate mit einem Spürhund. Wir sollten stehen bleiben und die Taschen vor uns hinstellen, damit der Hund dran schnüffeln konnte. Anscheinend gibt es ein großes Problem mit Drogen in der Dominikanischen Republik, weshalb sie dieses genauestens überprüfen mussten.
Endlich nach 12 Stunden, Ziel: ARUBA!

Schnell die Koffer geholt und ab zum gemieteten Auto. Außerhalb des Flughafens, der mit Palmen umsäumt war, der strahlenden Sonne und dem tropischen Klima kommt echtes karibisches feeling auf.

Am Apartment angekommen haben wir sofort die Koffer abgestellt, sind in die Badesachen geschlüpft und es ging gleich ans Meer, zum Eagle Beach.

Divi Divi Baum

Der Strand erstreckt sich entlang der ganzen Westküste. Mit seinem schönen weißen Sand ist er nicht nur ein Traum für die Großen, sondern auch für die Kleinen die ihre Sandburgen bauen können.
Der Strand ist auch durch seine Bäume sehr berühmt (Divi-Divi-Baum).

Was ihr auf keinen Fall verpassen solltet ist der Sonnenuntergang, mit seinen unbeschreiblich schönen Farben. Mit etwas Glück könnt ihr während der Dämmerung kleine Schildkröten schlüpfen sehen, die sich ins Abendteuer des Lebens begeben. Der perfekte Zeitraum dafür ist in den Monaten Mai bis Juli.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf dem Weg zum Frühstück, ins Pancakehouse, the Dutch

pineapple-juice (Ananassaft) und grapefruit-juice
Wasser war kostenfrei und wurde auch regelmäßig nachgeschenkt.
Frühstücksteller: Toast, Ei, Marmelade, sausage und hash-browns und Poffertjes
(ca. 12$)
Poffertjes mit Zimt, Zucker und Butter (ca. 5$)

Preis am Ende ca. 30€ für 2 Personen.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Renaissance Aruba Resort und Casino, um uns Tickets für die Insel Renaissance Island Beach zu kaufen. Leider sind diese immer schnell verkauft, worauf ich einfach ein Zimmer buchte für rund 350€, denn Hotelgästen ist es gestattet sich auf der Insel aufzuhalten. Wenn ihr Glück habt und ein Ticket ergattert, zahlt ihr ca. 110 € pro Person. Im Ticketpreis ist die Fahrt, ein Cocktail und ein Handtuch inklusive. Ihr könnt mit dem Inselpass nur einmalig auf die Insel. Wer also frühzeitig den Rückweg antritt, kann dann nicht nochmal zurück aufs Eiland, sprich es rentiert sich nur, wenn ihr morgens von 8 bis abends ca. 19 Uhr den kompletten Tag auf der Insel verbringt. P.S. Vergesst nicht euch etwas zu trinken mitzunehmen, da die Kosten für Getränke enorm hoch sind.

So verbrachten wir den Abend noch auf dem Hotelzimmer, um das Angebot auszuschöpfen, das wir mit dem erhöhten Zimmerpreis eingegangen sind.

Renaissance island

Das Hotelzimmer

Das Zimmer war schön sauber und die Aussicht ok, doch leider hat die laute Partymusik am Pool, direkt vor unserem Fenster sehr beim Schlafen gestört.

Dieses Hotel lag zentral und nachdem wir ausgecheckt haben sind wir noch in der Nähe des Hotels spazieren gegangen und haben uns die Umgebung angeschaut u.a. das Royal Plaza, das ein Restaurantkomplex in mehreren Gebäuden ist. Danach sind wir noch in die Innenstadt gegangen, in die man von unserem Standort einfach gelangen konnte.

Die Stadt sieht sehr schön aus, als wäre sie neu gegründet worden, ebenso bietet sie auch viele Shoppingmöglichkeiten für die Frauenwelt.

Gegenüber von einem Burger King liegt ein sehr gutes Restaurant namens Coco Plum Restaurant, welches frischen Fisch anbietet.
Der Preis ist total akzeptabel und sättigt den ganzen Tag über.

Nummer 21 auf der Speisekarte
Nummer 20 auf der Speisekarte

Am Abend besuchten wir noch das California Lighthouse, welches einen schönen Blick auf die Insel verspricht, da es auf einem Hügel liegt. P.S. Es ist nachts auch sehr gut besucht.

Der Leuchtturm

Am nächsten Tag, direkt nach dem Frühstück auf ins nächste Abenteuer. Wir besuchten den Philip´s Animal Garden, es ist kein Zoo, alles wird durch Spendengelder finanziert.

Der Eintritt hatte mich ca. 45 AFL. (die Währung Aruba-Florin = ca. 21,50 €) gekostet. Man bekommt eine Futtertüte, mit der man außer den Affen alle Tiere füttern darf.

Kleiner Tipp: Wenn ihr schon im Westen seid besucht gleich die kleine Kirche hinter der animal farm, liegt nur 5 min mit dem Auto.
Sie ist klein aber sehenswert.

Am Nachmittag waren wir im Supermarkt, weil wir wissen wollten wie teuer eine Mahlzeit auf Aruba ist. Ein Besuch bei Tacobell oder Wendy´s kostet mal gleich 40 Florin (ca. 20€), sättigte nicht wirklich und nach ca. 1 Stunde hatte man wieder Hunger. 🙁

Wir haben für unseren Einkauf 24 AFL, also ca. 10-12€ ausgegeben, daraus haben wir zwei Mahlzeiten machen können, was wesentlich günstiger war. 🙂

Am späten Nachmittag machten wir uns auf Richtung Süden (San Nicolas). Bitte tut mir einen Gefallen und googelt nicht über diese Stadt, denn die Kriminalitätsrate wird komplett überzogen aufgefasst meiner Meinung nach. Wir sind zum Rodger´s Beach gegangen. 

Dort wollten wir aber nicht wirklich schwimmen wegen den Erdölraffinerien, deswegen gingen wir zum Babybeach, der direkt hinten dran liegt. Am Babybeach werdet ihr nicht nur das gute Wasser genießen, nein, ihr werdet sicherlich auch wie die anderen 1.000 anderen Menschen Steine stapeln (stone stacking) 😀

Ein kleiner Einblick vom Supermarkt
(wieso die Supermärkte auf dieser Insel immer von Chinesen geführt werden, kann ich leider nicht beantworten und hat mich auch stark verwirrt, die meisten werden auch nicht antworten können, weil sie sehr schlecht englisch sprechen)

Nach unserem Frühstück in Palm Beach bei Dushi Bagels….

Knoblauch-Bagel mit Frischkäse
Thunfisch Bagel

…machten wir uns auf zur Palm Beach Place Mall, welche nur Markenkleidung bietet.

Also wer gerne Markenkleidung trägt sollte hier auf jeden Fall Halt machen. 😉

Danach machten wir uns auf dem Weg zur Schmetterling Farm
(Butterfly farm)

Am Nachmittag machten wir uns noch auf den Weg zum Strand Boca Catalina Beach.

Der perfekte Ort zum Schnorcheln und die Umgebung genießen.

Wer gerne Sand unter seinen Füßen fühlen will, dem empfehle ich an den Malmok Beach zu gehen.

Ihr könnt dort auch Seesterne und wunderschönes, blaues Wasser bewundern.

Ein entspannter Spaziergang entlang des Eagle Beach lässt den Abend perfekt ausklingen und man kann sich bei solchen Ausblicken auf die weiteren Tage auf der Insel freuen.

Der letzte Tag und auch wahrscheinlich der anstrengendste.

Per Zufall sind wir auf die Bright Bäckerei gestoßen.

Nach dem ganzen Zuckerfrühstück ging es zum Felsenmeer von Aruba, nur sind es keine kleinen sondern riesige Steinbrocken, die für Unerfahrene echt schwer bis zum höchsten Punkt zu erklimmen können. 😀

Nach einem kurzen Aufenthalt ging es gleich weiter zur alten Goldmine.

Die Bushiribana Goldmine ist im Laufe der Zeit zu einer Ruine zerfallen, doch jederzeit eine Besichtigung wert. Das zerfallene Gebäude liegt an der Westküste mit wüsten ähnlicher Umgebung.

Wir haben uns spontan dazu entschieden noch an den Natural Pool im Nationalpark der Insel zu gehen. Da wir keine Badesachen dabei hatten mussten wir noch einen Abstecher im Apartment machen, also Leute, denkt immer daran eure Badesachen den Tag über parat zu haben, ihr wisst ja nie wo es einen guten Spot zum Schwimmen gibt, wenn ihr auf Aruba unterwegs seid. Ohne Geländewagen konnten wir nur ein Stück entfernt halten und mussten den restlichen Weg zu Fuß bestreiten, was uns eine gute halbe Stunde gekostet hat. Schließlich am Becken angekommen haben wir diesen bestaunt und sind natürlich auch ins kühle Nass gesprungen und dort baden gegangen.

Natural Pool

Am Abend waren wir noch an einer Imbissbude, wo es wirklich leckere Sandwiches gab-

Steak and Cheese mit Salat, Tomaten und Chimichurri Sauce
Porkchop mit Salat, Tomaten und Chimichurri Sauce

Kurze Tipps.:

  • Ich empfehle euch immer in Florin zu bezahlen, NIEMALS Dollar abzuheben oder euer Geld in Dollars umzutauschen. Der Umrechnungskurs ist zu Gunsten des Ladens, somit würdet ihr etwas mehr zahlen, als es in der einheimischen Währung kosten würde.
  • Es gibt viele Straßenhunde, die einfach über die Straßen rennen.
  • Vor Ort herrschen schlechte Busverbindungen, die Empfehlung ist also vor der Abreise ein Auto zu mieten.
  • Benzin kostet ca. 1 €, man muss allerdings vor dem Tanken reingehen und Bescheid geben an welcher Säule man steht. Ebenso muss man einen Betrag vorzahlen, um die Tanksäule zu aktivieren und bekommt das Restgeld, wenn etwas übrigbleibt wieder.
  • Immer bevor ihr in ein Restaurant geht, schaut auf die Liste oder fragt den Keller nach der Währung.
  • Das übliche Trinkgeld beträgt etwa 10-15%, wie ihr vermutlich aus den USA kennt leben die Kellner dort fast ausschließlich vom Trinkgeld.
  • In einem Lokal immer zuerst in den Empfangsbereich zum Platzanweiser gehen, der dir Plätze anbietet bzw. vermittelt.
  • Wer gerne tauchen möchte, dem kann ich die Jads (Tauchkurs) empfehlen, meinen ersten Tauchgang habe ich dort gemacht. Ich hatte mir ein Kurs nur für mich gebucht, alles ging nach meinem Tempo, wir waren im Süden (Cura Cabai). Ca. 45 min Tauchen, hatte mich mit Ausrüstung 250€ gekostet.
  • Das Leitungswasser kann man ohne sorgenfrei trinken, da die Kläranlagen auf Aruba auf dem neusten Stand sind.
  • Vergesst eure Sonnencreme nicht und falls doch greift im Supermarkt bitte nach richtiger Sonnencreme und nicht den dort angebotenen Sprays, die nicht wirken.
  • Es gibt freilaufende Echsen auf der Insel, jedoch nicht am Schwanz ziehen, denn oft sehe ich so Bilder auf Instagram bei denen ich nur den Kopf schütteln kann.

Mein Video zu Aruba

  • Die Kosten pro Person: Der Flug hat 420 € gekostet, die Unterkunft 100 €.Paarpreise/Doppelpreise: Der Parkplatz in Brüssel und der Transfer 70 €, der Tank 50 €

    Somit pro Person insgesamt (Flug, Unterkunft etc.) 580 €, der Flug von Frankfurt hätte alleine 900-1000€ gekostet.

  • Ich hoffe, der Artikel hat euch gefallen, sollten noch Fragen offen sein, könnt ihr mir gerne hier im Blog schreiben, ich würde mich über euer Feedback und eure Kommentare freuen. Gerne dürft ihr den Artikel auch teilen!  

 

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